Orientalisches halbgeschäftetes Gewehr aus dem 18./19. Jahrhundert mit Miquelettschloss von unbekanntem Meister in schlichter Ausführung.

Die Waffe besitzt ein Kaliber von 13,5mm eine Gesamtlängevon ca. 167cm. Der schlicht gehaltene Lauf ist achtkantig und konischzulaufend. Die Visierung besteht aus einem einfachen Korn und zwei

geschwungen Backen aus Messing als Kimme auf dem Lauf.Die bogenförmig geschwungene Schlossplatte wird von zwei Schrauben gehalten diemit rosettenartigen Scheiben unterlegt sind. Die in Eisen gehaltene untengemusterte Schlossplatte ist mit Messing--blech überzogen welches an den Endendezent gemustert ist. Die darauf montierte Schlosspartie mit Sicherung weisteingebrachte Ornamentik auf die stellenweise etwas verputzt ist. DieSchwanzschraube ist mit gemustertem Messingblech überzogen.

Der Schaft ist beidseitig an der Schwanzschraube wie imBereich des Abzuges an den Seitenflächen und Unterseite im Handhabungs-bereichmit eingelegten, verschnittenen aus Silber oder Billum gestalteter,durchbrochener Ornamentik versehen, die zur Hälfte fehlt. Der Kolbenabschlussist aus Elfenbein, wobei ein längliches Teil an der oberen Kolbenseite fehlt.Die mit Mustern erhaben gestalteten Laufringe sind aus Billum wie auch dieeinfach gehaltene Ladestockhülse. Unter dem ersten Laufring ist der Schaftgebrochen und weist außerdem im vorderen Bereich noch leichte Risse auf. Demeingebrachten hölzernen Ladestock fehlt der Abschluss. Eine Waffe die mit vielLiebe zu einem Schmuckstück gestaltet werden kann.


 

Losnummer: 707
250*
Orientalisches halbgeschäftetes Gewehr aus dem 18./19. Jahrhundert mit Miquelettschloss von unbekanntem Meister in schlichter Ausführung.
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